Donnerstag, 15. Januar 2015

Sattelberatung vom Profi Theo Stamm: wie finde ich den schultermuskelfreien und optimalen Sattel

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Sattelberatung -  schulterfreie kurze Sättel:

TREFFEN SIE DIE RICHTIGE SATTELWAHL 



Ob kurzer DRESSURSATTEL, SPRINGSATTEL, schulterfreier GANGPFERDESATTEL ODER schulterfreier WANDERREITSATTEL, die richte SattelWahl ist entscheidend für das Wohlbefinden Ihres Pferdes.


Schon der 1. Reitlehrer der Geschichte Xenophon (426 – 355 v. Chr.) hat auf die Bedeutung des „Sattelzeugs“ und die Empfindlichkeit des Pferdes  hingewiesen. Darauf besinnen wir uns wieder durch eine optimale Information aller Reiter  und einer dieser alten Erkenntnis folgenden Sattelentwicklung und Produktion. 
Wir schneiden alte Zöpfe ab und gehen die neuen Wege, die uns die aktuellen Forschungen sowie die über 50jährigen Reit – und Pferdeerfahrungen des Entwicklers Theo Stamm lehren. Schulterfreie und kurze Sättel müssen es  sein.
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Unsere Devise:
Schlechtes Reiten auf einem guten Sattel ist für das Pferd weniger problematisch als gutes Reiten auf einem schlechten Sattel.
Der Sattel soll – wie all unsere Einwirkung – eine Hilfe und keine Störung sein. Darum kurz und schulterfrei-Sattel

Die Wirbelsäule zählt nach dem Pferdemaul zu den am stärksten beanspruchten und empfindlichsten Körperteilen eines Pferdes. Denn außer der Länge der Sattelkissen kommt es auch auf die Kissenform an, vor allem in der Bewegung und Rückenaufwölbung, hier besonders beim Trab und dabei in Dehnungshaltung. Die Kissen müssen der Anatomie des Pferdes in der Bewegung folgen.
Die Biomechanik (nicht zu verwechseln mit der Biodynamik, diese beruht u. a. auf den Einflüssen durch die Psyche eines Lebewesens) gilt es zu unterstützen und nicht zu blockieren.
Die Sattel-Kissenform muss dem Pferd in der Bewegung, nie im Stehen, angepasst werden. Die Bewegung wird beim stehenden Pferd simuliert durch Bauchnaht-Reizung, z. B. mit Deuserstäbchen. Dabei wölbt sich der Rücken zu seiner maximalen Möglichkeit (sog. Aufwölbung oder Ventroflexion) auf. Diesen ermittelten Wert nennt man den Ventroflexions-Wert. Das ist die Rückenform, die das Pferd unter dem Reiter im gut gerittenen Schritt oder Trab bei trainierter und gesunder Bemuskelung erreichen kann, der ideale Wert für die Kissenanpassung. Nur so kann die Wirbelsäule optimal und dauerhaft den Reiter tragen.
Darstellung von Theo Stamm über die Schulterbewegungszone und schulterfreie Sättel.

   Ist der Rücken bereits deformiert, so muss durch entsprechendes Training die Bemuskelung wieder zur Tragfähigkeit hin regeneriert werden. Keinesfalls darf der Sattel diese Fehlstellung übernehmen, da dann beim geringsten Versuch der Aufwölbung dieser Sattel „schaukelt“ und zu erneuter Abwölbung veranlasst.
Jedes Pferd hat individuelle Rückenmerkmale, daher auch ein ganz individuelles Gangvermögen. Dynamik in der Beziehung Mensch, Sattel und Pferd sowie Balance im Sitz mit den perfekten Einwirkungen sollten das Ziel des guten Reiters sein, damit für das Pferd Gehen, Laufen und Springen unter ihm eine ungehinderte, schmerz- und blockadefreie, angenehme und lockere, natürliche Bewegung ist.
Auf der  Darstellung ist die „rückengerechte“ Sattellage zu erkennen.
Der so genannte „Reiter- oder Massenschwerpunkt“ bzw. die „Tragkennlinie“ liegt im Bereich des 14./15. Brustwirbels. Einige Forscher geben gar für Voll- und Warmblüter den 12. Brustwirbel an, was jedoch bei kurzen Pferden nicht zu erreichen ist. Da Forschungen ergaben, dass fast 60 % des Schwerpunktes beim Pferd auf der Vorhand liegen, und nur ca. 40 % auf der Hinterhand (u. a. von Prof. Dr. Bodo Hertsch †, Uni Berlin) ist es zwingend erforderlich, dass auch dort der größte Teil des Reitergewichtes abgefangen werden muss. Daher ist aus physiologischer und anatomischer Sicht unbedingt darauf zu achten, dass der Reitsattel den Reiter dort „hin setzt“. Die Kissen des Sattels stellen die direkte Verbindung zwischen Sattelbaum und der Muskulatur des Pferdes dar. Besonders die optimale Füllung, die Form und der Übergang zum unteren Sattel-bzw. Schweißblatt sollten keine Druckimpulse auslösen. U. a. aus dieser Erkenntnis wurde bereits 2010 das Sweeping-Motion-System erfunden, entwickelt und getestet, um dann 2011 zum Patent angemeldet zu werden. Hierbei geht das Rückenkissen nahtlos in das Vollpolster-Seitenkissen über.
Der Sattelbaum bzw. seine Form bestimmt, welche Position der Reiter einnimmt. Die Gurtbefestigung   muss der Rückenlänge sowie dem Bauchumfang entsprechen (bei Kleinpferden weit vorne) und durch die Sattelstrupfen-Führungsschlaufen erfolgen, damit der Sattel nicht durch die Anatomie des Pferdes (z. B. runder Bauch) nach vorne geschoben wird. Allgemein ist die Sattellage so zu wählen, dass sie den richtigen Masseschwerpunkt trifft. Die vordere Auflage muss hinter der Schulterblatt-Rotationszone, dem Oberarmstrecker und Schultergelenkmuskel bei der angehobenen und vorwärts-rückwärts bewegten Vorhand, beginnen, damit die Vorhandaktion nicht beeinträchtigt wird. Diesen Bereich nennt man die Schulterbewegungszone. Diese darf durch das Schulterkissen nicht unter Druck geraten.
Das untere Sattelblatt (Schweißblatt) bzw. dessen Vorderblende muss weit genug zurück stehen und an der Vorderkante weich gepolstert sein. Das schulterfrei-Prinzip von Testa.


Schulterfreies Sattelkissen: Testa-Schultermuskel-Freistellung: hier beim Modell Testa SNUG SW Komfort


 Die Testa Sattelmodelle haben daher keine Vorgurtstrupfen, da diese die Bewegung der Vorhandmuskulatur behindern und zu Muskelverspannungen und Blockierungen führen können. Neben dem „Freigeben“ der Schulterbewegungszone,( sog. Schulterfreistellung)  dessen Muskeln für die energetische Versorgung der Trapezmuskeln verantwortlich sind, ist die größtmögliche Kammerfreiheit und Aussparung (Vorderzwiesel) zu gewährleisten. Stolper- oder Fehltakt-Symptome sind die häufige Ursache von falsch eingestellter Kammerweite, da dann der punktuelle Druck auf das Ganglion-Stellatum (hier ganz besonders bei Trapezmuskel-Atrophie) zum Stolpern führt.Die Biegefähigkeit darf niemals durch den Sattel beeinträchtigt werden.


DIE BRUSTWIRBELSÄULE
Sie besteht aus 18 Wirbeln, die alle nach oben durch lange Knochen (Dornfortsätze) verlängert sind. An den Seiten jedes Wirbels setzen die Rippen an, die fassförmig nach unten laufen und dort von beiden Seiten am Brustbein zusammen treffen. Dadurch entsteht ein tragefähiger "Korb", darauf kann das Reitergewicht liegen. Eine leichte Biegefähigkeit (Lateroflexion) ist hier nur vom 9. bis zum 14. Rippenbogen möglich, sofern das Schweißblatt des Sattels dies nicht verhindert. Beim Sweeping-Motion-System ist diese Biegefähigkeit gewährleistet.
DIE LENDENWIRBELSÄULE
Sie besteht aus fünf bzw. sechs Wirbeln, kurzen Dornfortsätzen und langen Querfortsätzen, die seitlich horizontal vom Wirbel weg stehen. Sie ist nicht tragefähig und der filigranste Teil der Wirbelsäule überhaupt, erlaubt aber deren Biegung, den Schwung und die Dehnungshaltung (im Trab) beim Dressurpferd, Gangpferd und Springpferd, besonders unter dem Reiter.


Darstellung Sattellage nach Testa, Theo Stamm



DAS KREUZBEIN (SACRUM)
Ist ein aus 5 Wirbeln zusammengewachsener fester Knochen. Bei ganz jungen Pferden ist das Kreuzbein noch nicht stabil, da es erst in den ersten 6 – 8 Monaten fest zusammen wächst.
DIE SCHWANZWIRBEL
20 Wirbel, alle sehr klein und teils zusammenhängend, aber beweglich. Sie sind die Verlängerung der Wirbelsäule und sehr empfindlich was Biegungen nach oben angeht. Daher sind Schweifriemen als „Halt“ für Sattel samt Reiter sehr schmerzhaft für das Pferd und ungeeignet. Sie hindern die Pferde am weiten Untertreten, da hierdurch die „Dehnung“ der Kruppe zum Untertreten nach unten verhindert wird. Diese Pferde beginnen, dem Druckschmerz dadurch zu entkommen, dass sie den Rücken senken und die Hinterhand nach hinten weg drücken. Ein fataler Kreislauf beginnt.
WICHTIGE TRAGBÄNDER DER WIRBELSÄULE
Die Bänder verleihen dem Knochengerüst Stabilität und begrenzen zu große Bewegungen (Auseinanderfallen). Das wichtigste Band an der Wirbelsäule ist das Längsband, das über den gesamten Rücken von Dornfortsatz zu Dornfortsatz zieht, im Halswirbelbereich zu einem breiten und festen Band (Nackenband) zusammentrifft und über die Halswirbel am Hinterkopf befestigt ist. Es verbindet gleichzeitig die beiden Trapezmuskeln. Aber auch unter der Wirbelsäule und zwischen jedem einzelnen Wirbel gibt es wichtige Tragbänder. Durch falsch sitzende Sättel werden diese Bänder blockiert.
DIE BEWEGUNG DER WIRBELSÄULE
Die Wirbelsäule bewegt sich dreidimensional. Sie kann sich strecken und beugen und seitlich vom 9. bis zum 14. Rippenbogen und in der Lendenwirbelsäule biegen (Lateroflexion). In der Brustwirbelsäule ist die Rotation um die Längsachse stärker ausgeprägt, aber nicht besonders biegefähig. Das Sacrom als wichtigster Bereich für die Bewegung zum Aufwölben (Vertikal-Bewegung) muss durch die korrekten Druckimpulse des Sattels (also die passende Länge bis maximal zum 18. Rippenbogen) stimuliert werden. Eine bereits deformierte Wirbelsäule, die sich ab wölbt (Dorsoflexion), wird durch kurze und weiche Sattelkissen wieder zur Regeneration angeregt, sofern diese bei der Aufwölbung (Ventroflexion) keinen Schaukeleffekt verursachen. Der maximale Aufwölbe-Wert, den die Stimulation an der Bauchnaht wie oben beschrieben, durch die Wirbelsäulenbewegung nach oben anzeigt, ist dann auch unter dem Sattel wieder erreichbar. Nur so kann die Wirbelsäule dauerhaft und viele Jahre den Reiter tragen.
Möglich wird Bewegung nur durch gesunde und trainierte Muskulatur!
Die tiefe Rückenmuskulatur, die aus sehr kurzen Muskeln besteht, die schräg von nur einem Wirbel zum nächsten ziehen.
Die lange Rückenmuskulatur (Longissimus Dorsi), die beidseits die Dornfortsätze einrahmt. Darauf liegt der Sattel mit seinen Kissen, und darauf sitzen wir. Sie erlaubt auch die Streckung und kann zur Wölbung des Rückens beitragen (obere Verspannung). Dies ist der wichtigste und längste Muskel für die Tragfähigkeit.
Die schräge und gerade Bauchmuskulatur, die zusammen mit der Rückenmuskulatur die Wirbelsäule nach oben beugt und dadurch die „Rückenbrücke“ bildet. Die schrägen Bauchmuskeln spannen sich zusätzlich bei der Seitwärtsbiegung an (untere Verspannung). Ist diese gesamte Muskulatur geschwächt, hat das Pferd z. B. durch falsche Sättel lange Zeit den Rücken ab gewölbt (Dorsoflexion), so muss während der Regenerationszeit der Reiter versuchen, direkt nach dem Aufsitzen das Pferd in die Bewegung zu bringen, damit der Sattel die gesamte Auflage bekommt. Im Stehen kann durch die Rückenabsenkung anfangs eine Brückenbildung möglich sein, die sich im Laufe der Zeit wieder regeneriert, sofern der Sattel keinen Schaukelimpuls gibt.
Der seitliche, breite Rückenmuskel (Muskulus lattissimus dorsi), der eine wichtige Funktion bei der Seitenbiegung und Drehung (Torsion) einnimmt. Er verläuft über die gesamte Rippenbogen-Seite beginnend am 3./4. Rippenbogen und endet am 6. Lendenwirbel. Man nennt ihn den Rückwärtszieher der Gliedmaße und Vorzieher des Rumpfes, er hat also eine Dehn- oder Streck- sowie eine Zugfunktion. Auf ihm liegt der Sattel seitlich mit dem Sattel- bzw. gesamten Schweißblatt.
Die Vorhandmuskulatur, bestehend aus dem Schultergelenkmuskel, auch Oberarmstrecker genannt (Muskulus delttoideus) und dem dreiköpfigen Armmuskel, auch Ellenbogengelenkmuskel genannt (Muskulus trizeps brachii). Diese Muskelbereiche werden beim Satteln durch das klassische Schulterkissen des Schweißblattes sowie evtl. Vorgurte belastet. Darum muss der Sattel schulterfreier Sattel sein.
Der Trapezmuskel, (ist geteilt in den großen und kleinen Trapezmuskel), auch Kapuzen- oder Kappenmuskel genannt( Muskulus trapezius). Er beginnt am 2. Halswirbel und reicht bis zum 10./11. Brustwirbel, also bis unter das vordere Drittel des Sattels. Er hat im Rückenbereich eine wichtige Tragfunktion und schützt dort das Nervengeflecht Ganglion Stellatum sowie den Widerrist vor punktuellem Druck. Er dient als Heber von Hals und Kopf und unterstützt die Zugkräfte der Vorhandbewegung (Heber der Gliedmaße). Daher ist seine Rückbildung (Atrophie) eines der größten Probleme der Reiterei bzw. der Be-Sattelung. Das Sweeping-Motion-System hilft, dies zu verhindern und unterstützt sogar die Regeneration.
Trapezmuskel beim Pferd im Schnitt mit Ganglion-Stellatum nach Theo Stamm




























Testa Darstellung



Das Ganglion Stellatum, ein Nervengeflecht am Übergang von der Brust- zur Halswirbelsäule, das sich eingebettet im Trapezmuskel befindet, darf niemals beeinträchtigt werden. Blockierungen und Druckimpulse dieses empfindlichen Bereichs können neben dem bekannten Vorhandstolpern gefährliche Stürze nach sich ziehen. Bei Pferden mit starker Trapezmuskel-Atrophie ist dies häufig der Fall, da hier das Ganglion Stellatum dann direkt unter der Haut liegt. Die Ursache dieser Atrophie sind die Einengung der Muskulatur der Schulterbwegungszone durch das Schweißblatt bzw. Schulterkissen und dadurch die Reduktion der energetischen Versorgungskette.
Testa -Sattel: Trapezmuskel-Darstellung, hier starke  Atrophie beim Pferd, die durch die schulterfreien Sättel von Testa regenerieren kann.





Die Faszien des breiten Rückenmuskels, also die empfindlichen Weichteilkomponenten des Bindegewebes, dienen einerseits der Trennung der überlagernden Muskelpartien voneinander, andererseits ermöglichen sie die gleitende Bewegung neben -oder gegeneinander. Erleiden sie unebene Druck- oder Quetschimpulse, so führt das neben der Unharmonie (absolutes Unwohlbefinden des Pferdes) zur sog. Faszienverklebung. Diese wirkt sich besonders im Bereich des seitlichen Rückenmuskels auf die gesamte Beweglichkeit der Vorhand und das Wohlbefinden in der Bewegung aus. Das Pferd nimmt eine Schonhaltung ein, die folgend andere Muskelpartien zu Bewegungsmangel bedingter Rückbildung bringt. Die Empfindlichkeit der Faszien ist deutlich an der Reaktion des Pferdes bei Berührung durch eine Fliege zu sehen.

Dies alles wird bei der neusten Entwicklung auf dem Gebiet der Sattelkonzeption, dem Patent der Schulterfreien und schulterbwegungszonen-freie Sättel  von Theo Stamm    berücksichtigt.



Faszien-Darstellung: sie umhüllen jeden Muskel


Bei der Auswahl des richtigen kurzen Sattelmodells für Pferd und Reiter, sind einige Kriterien besonders wichtig. Schultferfreie Sättel alleine reichen nicht mehr aus, schulterbewegunszonen-Freiheit ist heute wichtiger denn je!


1.      Wie sitze ich richtig? Um dem Pferd die optimale Einwirkung zu geben? Beim Dreigänger sollte der Schwerpunkt deutlich weiter vorne (also auf oder vor dem 14. Brustwirbel) positioniert sein. Beim Gangpferd, hier Viergänger, darf mein Schwerpunkt etwas weiter hinten liegen, beim Fünfgänger oder beim Gangpferd ohne sauberen Trab wiederum muss der Schwerpunkt weiter vorne liegen. Die Steigbügelriemen müssen immer gleich lang sein, da durch eine ungleiche Gewichtsverlagerung ein einseitiger Kissendruck entsteht und diese sich dann auf der Belastungsseite stärker zusammendrücken können und das Pferd nicht mehr einwandfrei geradeaus laufen kann (sog. negative Gewichtshilfe).
2.      Wie liegt bei meinem Reitstil mein Bein? Reite ich mit längeren Bügelriemen und eher geradem Bein, so sollte eine gute Führung zum perfekten Sitz durch eine feste und „formgebende“ Pausche vorhanden sein. Reite ich mit eher kürzeren Bügelriemen, so kann die Sattelblatt-Pausche weiter vorne liegen. Wichtig: Je kürzer die Steigbügellänge, desto mehr Druck kommt auf den hinteren Sattelbereich! Aber: Der Reiterfuß, also die Sohle des Reitschuhes, muss festen Kontakt zum Steigbügel behalten, der Absatz muss deutlich tiefer liegen als die Sohle, sonst kann der Reiter sein Gewicht nicht ausbalancieren und der Sattel kann seitlich „schaukeln“.

3.      Welche Sitzstruktur / Polsterung bevorzuge ich? Wähle ich den festen und eher härteren Sitz oder eine weichere Polsterstruktur? Wenn eine Bewegung / Verschiebung meines Gesäßes nach vo/hi möglich sein soll, so kommt ein Glattsitz in Frage. Wünsche ich jedoch einen bequemen gepolsterten Sitz, so wähle ich die Teil-Ripp-oder Piquè-Struktur.

Testa-Piquè-Sitzstruktur, Sitzdesign -Entwicklung von Testa

Für lange und ausgedehnte Aus-und Wanderritte ist dabei die „weiche und schwingende“ Gurtung des Sattelbaumes in Verbindung mit mehrlagigem Vlies und der Teil-Ripp bzw. Piqué-Struktur die beste Alternative. Besonders für Reiterinnen/Reiter mit Rücken- oder Hüftproblemen sowie Bandscheibenleiden ist dieser Sitz ideal.
4.      TESTA Sitzgrößentabelle Die Sitzgröße wird in Zoll angegeben. Grundsätzlich gilt dabei, dass entsprechend der Konfektionsgröße die Sitzfläche bestimmt werden kann(nicht muss) Flache Sitze können 0,5“ (das sind 12,7 mm) kürzer sein als tiefe Sitze.Dies sind Annäherungswerte, die unverbindlich sind.

DAMEN
HERREN
Konfektionsgröße (Hose)
Sitzfläche
Konfektionsgröße (Hose)
Sitzfläche
bis 38/40
16,5“ (41,9 cm Länge)
46/48
16,5“-17,0“
40/42
17,0“ (43,2 cm Länge)
50/52
17,0“
über 42
17,5“ (44,5 cm Länge)
54/56
17,5-18,0“
darüber
18,0“ (45,7 cm Länge)
darüber
18,5“

  Weitere  Informationen finden Sie unter:     Zur   Testa HomePage  bzw. 

www.testa-swimo.de

   weitere Blogs von Theo Stamm- Testa Sattel  -

über folgende Themen finden Sie hier:

          Vermessung des Pferderückens         Warum stolpern Pferde           



Testa Sattelentwickler Theo Stamm bei einer Demonstration der Schulterbewegungszone eines Pferdes







Wichtiger Hinweis: das als "Investoren, Berater und angebliche künftige Inhaber" auf dem Messestand der Pferd&Jagd in Hannover aufgetretene Paar Christian Baumgartl und Heike Schirmer aus Fitzen hat mit der damaligen Firma Testa GmbH , die diese beiden durch div. nicht eingehaltene vertragliche Zusagen und geschäftsschädigende Handlungen in die von ihnen geplante Insolvenz getrieben haben, nichts mehr zu tun, auch nicht mit der heutigen Firma Testa Sattelkonzept GmbH. Ebenso dürfen Baumgartl, Schirmer und  Claus Blettner nicht mehr im Namen Testa oder mit den geschützten Begriffen agieren ! Auch Patent-Nachbauten des Swimo-Patentes sollen durch Baumgartl zusammen mit PS-Sattel in Auftrag gegeben worden sein, das ist jedoch strafbar und wird verfolgt! Die durch Insolvenzkauf versuchte Übernahme der früheren Testa GmbH sowie der Kauf des Firmensitzes durch Christian Baumgartl und Heike Schirmer   zusammen mit PS-Sattelservice    sind gescheitert und werden derzeit juristisch aufgearbeitet. Nähere Informationen dazu in Kürze hier und allgemein im Netz!